Saabfahrer sind keine Verbraucher, Konsumenten oder Fahrzeughalter. Bei Saab-Fahrern redet man von Liebhabern, Enthusiasten und Individualisten. Von Visionären und Machern.
Genau diese sind es, die eine aus der Not geborene Idee nun in die Tat umsetzen: die Rettung ihrer geliebten Marke Saab und den Fortbestand des Unternehmens.
Tobias Kaboth, Geschäftsführer beim autorisierten Saab-Händler mobilforum Dresden: "Die Gerüchte und negativen Schlagzeilen reißen nicht ab. Die Meldungen vom Untergang der Traditionsmarke Saab verdichten sich. Aus diesem Grund rufen unsere Kunden Tag und Nacht an, um die aktuellsten News zu hören. Und uns dabei zu versichern, dass für sie kein anderes Fahrzeug in Frage kommt." So entstand die Idee, Saab zu retten und sich an einem neu organisierten Saab Unternehmen zu beteiligen.
"Wir haben in einem nächtlichen Brainstorming den Verein ,Rescue Saab e.V.' gegründet und eine Website entworfen: http://www.rescue-saab.com (Online ab 21.2.09). Auf dieser soll die Community gebündelt und ihr ein Sprachrohr gegeben werden. Mit der Einzahlung einer Aufnahmegebühr von 50 bis 500 Euro wird der Einzahlende Vereinsmitglied und beim späteren Kauf des Unternehmens Saab-Aktionär. Je nach Höhe seiner Einzahlung erhält er Optionsscheine.
"Wir wollen nicht tatenlos dem Niedergang unserer geliebten Fahrzeugmarke zusehen: Wir lieben Saab - wir retten Saab!", unterstreicht Michael Hesse, 2. Geschäftsführer im mobilforum Saab die verrückte Idee.
Alles läuft sauber und wird notariell beglaubigt sowie treuhänderisch verwaltet. Rechtsantwalt Martin Adam (BSKP Dresden) und Unternehmensberater Mathias Oldenburg stellen den rechtlichen Hintergrund. Sollte die Idee scheitern und die eingezahlte Summe für den Kauf nicht reichen, erhält ausnahmslos jeder sein Geld zurück.
Einige prominente Saab-Fahrer wie Stefan Raab, Bastian Pastewka, aber auch Bill Gates, Steven King oder Jay Leno werden zwecks Unterstützung der Aktion angeschrieben. "Mit deren Zusage, mit deren Namen schaffen wir es und Saab wird überleben!", geben sich Kaboth und Hesse optimistisch.
Den Initiatoren der Aktion "Rescue Saab" vom mobilforum Dresden ist bewusst, dass das eine irrwitzige Idee ist. Ein Unternehmen wie Saab zu kaufen erfordert natürlich etwas mehr als einen Verein und eine Website.
Aber die ersten, weltweiten Zusprüche ermutigen den Verein, dran zu bleiben.
Ein interessierter Investor erkennt durch den Zuspruch der Community "Rescue Saab" das Potenzial, welches in der Marke Saab steckt und wie loyal die Gemeinschaft der Saab-Fahrer und -Freunde ist.
Bestenfalls unterstützt der Verein diesen Investor mit dem eingenommenen Geld oder mit dem Feedback der treuen Saab-Klientel.
Kontakt:
mobilforum Dresden GmbH
http://www.mobilforum-dresden.de
GF Tobias Kaboth, Michael Hesse
Ansprechpartner Carsten Seifert: Tel. 0351-8660079 / carsten.seifert@mobilforum-dresden.de
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Liebe Initiatoren von Rescue Saab,
ReplyDeleteeine verrückte Idee! In der Tat. So verrückt, dass sie schon rund 2.800 Anhänger gefunden hat. Verrückt? Nein! Enthusiastisch? Ja!
Für jeden Außenstehende ist es schwer zu verstehen, was nun im positiven Falle wirtschaftlich passieren muss, um die Marke zu retten. Wie hoch ist die Summe, die ein Investor leisten müsste? Wie kann die Marke tatsächlich in der Praxis aus dem Konzern gelöst werden? Mit disen Antworten müssen sich andere beschäftigen. Was Ihr macht, ist aber ebenso wichtig! Nämlich möglichen Investoren zu zeigen, dass es die Saab Enthusiasten nach wie vor gibt. Das die Marke nichts von Ihrem Status verloren hat. Und das es nach wie vor eine Marke ist, die Ihre Anhänger und Kunden hat. Seien sie nun prominent oder nicht.
Ich persönlich arbeite in einer Agentur für die Marke Saab in Deutschland und fahre selber Saab. Jeder der bisher in das Fahrzeug eingestiegen ist, war voller Lobes und das zeigt mir, das es weiter gehen kann. Neue Produkte sind in Reichweite und die sind sicher eine gute Basis für einen Neuanfang. Mal rein aus Kundensicht gesehen. Also, ich werde Vereinsmitglied und schicke die Mail zu Anmeldung auch weiter rum. Danke für Euer Engagement.