2009-02-27

Kjell-Ake Eriksson, Chef Saab Deutschland, begeistert: Gemeinschaft "Rescue Saab" wächst weiter

Innerhalb einer Woche hat die Saab-Gemeinschaft "Rescue Saab" weltweit über 11.000 Anhänger der Marke gewinnen können. Der Verein, der sich aufgrund der Insolvenz des Autoherstellers vor einer Woche gegründet hat, ruft über seine Internetseite www.rescue-saab.com alle Saab-Fans, -fahrer und -händler zum Handeln auf. Binnen 48 Stunden hatte die Dresdner Partneragentur xport communications GmbH dafür eine 2sprachige (mittlerweile 4sprachige) Internetseite entworfen.

Zur wesentlichen Motivation trug das heutige Telefonat zwischen dem Saab-Deutschland-Chef, Kjell Ake Eriksson und Rescue Saab bei: "Ich bin sehr froh, dass es diese einzigartige Initiative gibt und möchte den Gründern herzlich danken. Besonders freue ich mich über die weltweite Loyalität gegenüber unserer Marke. In allen Etagen und bei allen Mitarbeitern Saab Deutschland und Schweden kennt man www.rescue-saab.com und freut sich, dass die Dresdner gehandelt haben. Rescue Saab kann uns helfen, einen Investor zu finden."

Nachdem das erklärte Ziel, in der 1. Woche mindestens 10.000 registrierte "Saab-Rescuer" (Saab-Retter) zu vereinen, erreicht ist, folgen nun die nächsten Schritte. "Wir erarbeiten ein Vereinskonzept und sprechen dazu mit Anwälten, Unternehmensberatern und Wirtschaftsexperten", beschreibt Initiator Tobias Kaboth das weitere Vorgehen. "Die Grundidee, eine offene Beteiligungsgesellschaft zu gründen, nimmt Formen an."

Dem Verein werden aus aller Welt Gelder von Saab-Fans zur Rettung der Marke angeboten. Falls es das Konzept einer Beteiligungsgesellschaft vorsieht, die Gelder anzunehmen, müssen diese natürlich sicher, transparent und treuhänderisch verwaltet werden.

Damit alles seriös und nachvollziehbar bleibt, bedarf es noch einiger Abstimmungen, Gespräche und Entscheidungen der Vereinsspitze.

Erste Kontakte zu möglichen Investoren wurden hergestellt.

Michael Hesse und Tobias Kaboth, die Gründer der Initiative und Geschäftsführer des Saab-Händlers mobilforum Dresden, sind optimistisch, in 3 bis 4 Wochen ein sinnvolles und tragbares Konzept präsentieren zu können.

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